Univ. Prof. Henrik Ahr
Zentral Künsterisches Fach Bühnengestaltung

Bühnenbildner, Dipl.Ing. Architektur (FH)

Henrik Ahr, in Bensberg geboren und in Gelnhausen aufgewachsen, war nach einer Ausbildung zum Koch als freier Künstler tätig und studierte Architektur in Leipzig, seit 2010 ist er Professor und Leiter der Abteilung Bühnengestaltung an der Universität Mozarteum in Salzburg. Erste Bühnenbilder entwarf er 2000 für die Neue Szene in Leipzig und 2001 am Theaterhaus Jena für Chuck Palahniuks „Fight Club“. Schnitzlers „Liebelei“ im Jahr 2002 am Thalia Theater in Hamburg wird zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Es folgten 2003 Hauptmanns „Einsame Menschen“ am Deutschen Theater Berlin, 2005 „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi an der Oper Basel, 2006 „Rose Bernd“ von Gerhard Hauptmann, 2007 „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ von Bertolt Brecht am Thalia Theater in Hamburg, 2007 „Winterreise“ von Franz Schubert am Deutschen Theater Berlin und 2008 „Hamlet“ von Shakespeare am Thalia Theater Hamburg, alle in Zusammenarbeit mit Michael Thalheimer. Mit dem Regisseur Christof Loy arbeitete er 2008 am Theater an der Wien (Richard Strauss’ „Intermezzo“), 2009 an der Bayerischen Staatsoper („Lucrezia Borgia“ von Gaetano Donizetti) sowie 2009 / 10 am Schauspielhaus Zürich („Der Tausch“ von Paul Claudel) zusammen. Weitere Bühnenbildprojekte waren 2010 die UA „Die Schneekönigin“ von Pierangelo Valtinoni an der Komischen Oper Berlin, Arthur Schnitzlers „Der einsame Weg“ mit dem Regisseur Christian Petzold.

„Der Weibsteufel“ von Karl Schönherr unter der Regie von Mateja Koljeznik am Drama Ljubljana, erhielt den Borštnikova Theaterpreis für das Beste Bühnenbild 2011 in Slowenien.

Mit Regisseur Enrico Lübbe hat sich nach Horváths „Glaube Liebe Hoffnung“ und Georg Büchners „Woyzeck“ (alle am Schauspiel Chemnitz) eine kontinuierliche Zusammenarbeit entwickelt, es folgten 2011 Schillers „Räuber“ am Schauspiel Frankfurt/ Main und Bellinis „Norma“ an der Oper Dortmund. In Vorbereitung befinden sich Horvaths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ am Berliner Ensemble, sowie Verdis „La Forza del Destino“ an der Flämischen Oper Antwerpen, Premiere Anfang Februar 2012 unter der Regie von Michael Thalheimer.





La Forza del Destino, Vlaamse Opera, Antwerpen, 2012